Wissenswertes über Cannabidiol (CBD)

Wissenswertes über Cannabidiol (CBD)

CBD – das pflanzliche super Therapeutikum

Das Phytocannabinoid „Cannabidiol“ ist voll im Trend angekommen. Doch was ist CBD genau? Welche Wirkung hat es und kannst du den Stoff auch deinem Haustier verabreichen? Ist CBD-Öl mit Hanf-Öl gleichzusetzen und warum sind CBD Tropfen eigentlich so beliebt? Antworten auf diese Fragen und auf noch viele weitere findest du in unserem großen Dossier zu unserem Lieblings-Phytocannabinoid.

Was ist CBD ?

Nutzhanf der Cannabinoide wie CBD, CBN, CBG, CBS, THC etc. beinhaltet
Abbildung 1: Nutzhanf aus dem sekundäre Pflanzenstoffe wie CBD gewonnen werden

CBD oder Cannabidiol ist, neben THC, der am häufigsten vorkommende sekundäre Pflanzenstoff (oder Phytocannabinoid) der weiblichen Cannabisblüte. Dieser Stoff kann bis zu 40% der Cannabinoid-Konzentration ausmachen [1] und kommt sowohl in Nutzhanf als auch in „Marihuana“ vor, jedoch in völlig unterschiedlichen Konzentrationen.

Im Gegensatz zu THC, ist CBD nicht psychoaktiv [2]. Aus diesem Grund ist die Vermarktung, der Verkauf des Stoffes, aber auch der alltägliche Gebrauch, sowie die Forschung im Gegensatz zu THC erleichtert. Gerade im Alltag wird der Stoff auf Grund seiner therapeutischen Wirkung gerne genutzt. Außerdem kommt es wie alle weiteren Cannabinoide in der Pflanze überwiegend als Säure vor. Folgerichtig wird es auch in Form von Öl (Fettsäuren) angeboten und verkauft.

Deswegen merke: Erstens bei dem Phytocannabinoid CBD handelt es sich um einen nicht psychoaktiven Pflanzenstoff. Zweitens bringt CBD einen therapeutisch hochwertigen Nutzen mit sich und ist vollkommen legal.

Warum gerade du CBD ausprobieren solltest, wogegen Cannabidiol hilft und warum es erlaubt ist.

Entspannung durch CBD in Kombination mit Yoga und der Natur
2.Abbildung: Die Förderung der inneren Balance von Körper & Geist ist nur eine von vielen Wirkungen, die die Anwendung von CBD mit sich bringen kann

Cannabidiol wird, vor allem im Netz, als Wunderwaffe gegen so ziemlich jedes Leiden beworben. Tatsächlich wirkt es unterstützend gegen eine Bandbreite von Alltagsleiden und schwerwiegenderen Krankheiten. Wissenschaftlich nachgewiesen sind seine anti-oxidativen Eigenschaften, wodurch es vor allem entzündungshemmend wirkt. Außerdem ist eine signifikant positive Wirkung im Zusammenhang mit infantiler Epilepsie sowie multipler Sklerose erkennbar [3].

Weitere positive Erfahrungsberichte deuten auf eine heilsame Wirkung bei Schlafstörungen, innerer Unruhe, Angstzuständen und Angespanntheit, Menstruationsbeschwerden, chronischen Schmerzen, Muskelkater und Arthritis. Um letztere Wirkungen wissenschaftlich zu bestätigen, müssen jedoch noch weitere Studien belegt werden. Glücklicherweise sind Studien mit CBD nicht so problematisch wie die mit dem berauschenden Cannabinoid THC, da ersteres nicht psychotrop ist – es macht nicht high – und somit für den alltagsgebrauch unbedenklich. Jedoch sollte für einen bedenkenlosen Konsum, bei allen Produkten darauf geachtet werden, dass der THC-Gehalt unter 0,2% liegt.

Merke: Der sekundäre Pflanzenstoff CBD hilft sehr vielseitig, sowohl bei Zuständen psychischer als auch physischer Natur. Dazu ist es vollkommen legal, da es bei Konsum keinen berauschenden Einfluss hat. Cannabidiol ist also weder gefährlich, noch eine Droge.

Wie wirkt CBD?

Cannabidiol interagiert auf unterstützende Art und Weise, mit den im menschlichen Körper natürlich vorkommenden Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2. Diese Rezeptoren vermitteln normalerweise die Funktionen zur Steuerung der Nervenzellen im Gehirn als auch die Schmerzhemmung. Des Weiteren, ist bei gesteigerter Aktivität ein vermindertes Suchtverhalten feststellbar, wie auch eine Auswirkung auf den Appetit. Die Aktivierung des CB2-Rezeptors wird zudem mit einer positiven Wirkung auf den Verlauf der Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht. Eine positive Korrelation mit Krebs ist wissenschaftlich nicht bekannt, jedoch berichten viele Krebspatienten auch hier über eine Linderung der Schmerzen.

Merke: Der Mensch besitzt ein natürliches, körpereigenes und sehr komplexes Cannabinoid-System, welches für verschiedene Funktionen wie Schmerzlinderung, Appetit und neuronale Verknüpfung zuständig ist.

Wie nimmt man CBD am besten ein?

Tropfen vs. Kapseln

Vergleich von Canutree's CBD-Aromakapseln vs CBD-Aromaöl
Abbildung 3: Aromakapseln mit CBD (links) & CBD-Aromaöl von Canutree (rechts)

Der Pflanzenextrakt kann auf vielseitige Weise konsumiert werden. Ob in guter alter DIY Manier, als Butter oder Kakao (dazu später mehr), als Öl oder als Kapseln. Der Art der Einnahme sind kaum Grenzen gesetzt. Jedoch verspricht jede Art des Konsums eine andere Intensität oder Wirkungsdauer. Der unkomplizierteste weg ist, das Pflanzenöl Sub Lingual zu sich zu nehmen. Genauer gesagt heißt das man tropft sich einfach einige wenige Tropfen unter die Zunge und lässt das Öl einwirken bevor man es herunterschluckt. Diese Art der Einnahme verspricht die schnellste Aufnahme, da das Öl direkt über die sensible Mundschleimhaut aufgenommen wird.

Erstens liegt der Vorteil unserer Kapseln in der veganen Verarbeitung. Zweitens liegt er auch in der verzögerten Aufnahme, denn die Kapseln werden erst nach dem Magen vollständig zersetzt. Das verspricht einen langanhaltenden Effekt und wirkt sich außerdem wohltuend auf den kompletten Verdauungstrakt aus.

Deshalb merke: Kapseln wirken, vor allem bei Magen-Darm-Beschwerden gezielter, das reine Öl in Form von Tropfen wirkt, Sub Lingual aufgenommen, dafür etwas schneller.

Tipps zur Dosierung:

Cannabidiolhaltiges Hanföl wirkt bei jedem unterschiedlich stark. Je nach Dosierung kann es unterschiedliche Effekte ausweisen. Nimmt man nur ein wenig davon ein so kann es sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Außerdem kann es sogar gegen Lustlosigkeit wirken, ohne dass jedoch weitere starke Effekte auftreten. Bei einer sehr hohen Dosierung kann körperliche Müdigkeit hervorgerufen werden. Folglich empfehlen wir die Dosis in kleinen Schritten zu erhöhen um das persönliche Optimum herauszufinden. Je nach gewünschtem Effekt kann CBD 1-3 Mal am Tag eingenommen werden. Die höchsten Blutwerte werden ca 1-4 Stunden nach der Einnahme gemessen [4].

Cannabidiol für dein Haustier?

Das Phytocannabinoid wirkt nicht nur beim Menschen, sondern auch in Tieren als Antiepileptikum [5]. Zudem werden ähnliche positive Effekte auf den tierischen Körper vermutet, wie beim Menschlichen auch. Jedoch ist hier zwischen der Spezies des Tieres und seinem Gewicht zu unterscheiden. Außerdem wurden in Studien positive Effekte auf Arthrose bei Hunden festgestellt [6] und das ohne erkennbare Nebenwirkungen. Die selbe Studie gibt an den Pflanzenstoff maximal 2mal täglich zu verabreichen, bei einer Dosis von 2mg/kg.

Wir empfehlen ähnlich wie beim Menschen mit sehr geringen Dosen zu starten und diese schrittweise zu erhöhen. Deshalb raten wir auch dazu Cannabidiol immer wieder abzusetzen um mögliche Akkumulationseffekte zu vermeiden. Es ist jedoch noch kein Risiko bekannt aber weil unsere vierbeinigen besten Freunde nicht direkt mit uns sprechen können, möchten wir doch so vorsichtig wie möglich mit ihnen umgehen. Generell ist bei vorsichtiger Dosierung jedoch keine direkte Toxizität bei (Haus)Tieren bekannt. Um weitere Effekte zu ergründen bedarf es jedoch noch weiterer Forschung.

Quellen

[1] Multiple mechanisms involved in the large-spectrum therapeutic potential of cannabidiol in psychiatric disorders

10.1098/rstb.2011.0389

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3481531/

[2] Cannabis and Neuropsychiatric Disorders: An Updated Review

PMID: 31867704

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31867704/

[3] The evidence for cannabidiol health benefits

https://www.health.harvard.edu/blog/cannabidiol-cbd-what-we-know-and-what-we-dont-2018082414476

[4] Alexandra Greb & Birgit Puschner (2018) Cannabinoid treats as adjunctive therapy for pets: gaps in our knowledge, Toxicology Communications, 2:1, 10-14, DOI: 10.1080/24734306.2018.1434470

[5] Emil Samara, Meir Bialer, Raphael Mechoulam Pharmacokinetics of Cannabidiol in Dogs, dmd.aspetjournals.org@content163469

[6] Lauri-Jo Gamble, Jordyn M. Boesch, Christopher W. Frye, Wayne S. Schwark, Sabine Mann, Lisa Wolfe, Holly Brown, Erin S. Berthelsen and Joseph J. Wakshlag* Pharmacokinetics, Safety, and Clinical Efficacy of Cannabidiol Treatment in Osteoarthritic Dogs, doi: 10.3389/fvets.2018.00165

Erste Abbildung: Foto von Aphiwat chuangchoem von Pexels

Zweite Abbildung 2: Foto von Mikita Karasiou von Unsplash

Dritte Abbildung 3: Canutree

Vierte Abbildung 4: Canutree

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